Eigener kurzer Videomitschnitt: Suite espanola: Cádiz von Isaac Albéniz (1860-1909) (mit freundlicher Genehmigung von Frau Asendorf)
Im Jahr des 100. Todestages von Francisco Tárrega (1852-1909) stand dieser spanische Meister der Konzertgitarre im Mittelpunkt des Konzertes von Antje Asendorf in der Evangelischen Gedächtniskirche am 21.6.2009 in Bad Homburg, Kirdorf. Am Anfang gab es eine Uraufführung eines Stückes von Wulf Berk (ehemaliger Kunst- und Musiklehrer in Bad Homburg).
Antje Asendorf erzählte kurz über Leben und Bedeutung von Francisco Tárrega und konnte mit ihren Worten und den Kompositionen Tárregas (über die vier Kinder, zwei davon jung verstorben) einen Eindruck seiner Persönlichkeit geben. (s. auch Wikipedia) Dies wurde durch die Kompositionen seiner Schüler ergänzt, dazu zwei Kompositionen für ein Benifizkonzert, das nicht stattfand, da der spanische Bürgerkrieg das Land beherrschte.
Antje Asendorf vermittelt mit ihrem Spiel eine Versunkenheit und Verliebtheit in ihre Musik, die sich auf die Zuhörer überträgt. Sparsame Gestik, ernst, manchmal ein Schmunzeln und Lächeln bei Motivwiederholungen deuten dies an. Es ist ein Genuss, ihrem Spiel zuzuhören und -sehen. Viel Beifall nach jedem Stück und am Ende.
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Erlesenen grünen Tee, aromatisiert mit Pfirsich-Geschmack wollte ich genießen. Doch die Tasse war teilweise entleert und der gute Tee kleckerte vom Tisch auf den Fußboden und bildete eine Teepfütze. Ein Wunder der Materie? Nein, eine Rekonstruktion der Anordnung zeigte: ich hatte den Teebeutel nach außen gebogen, wodurch er unter der Teeoberfläche endete. Die Kapillarwirkung zog den Tee nach oben und die Schwerkraft zog ihn außerhalb der Tasse nach unten. Ist dieser Prozess erstmal im Gange, dann läuft er weiter bis keine Flüssigkeit mehr in der Tasse ist, zumindest bei einer geschlossenen Röhre (Unterdruck). Bei dem Filter stoppte der Prozess als die Teeoberfläche bis auf die Höhe des herunterhängenden Filterrandes gesunken war. Die Bewässerung von Blumentöpfen mittels Wollfäden verläuft auch nach diesem Prinzip.
Das Ufer in Richtung Osthafen wandelt sich. Die Europäische Zentralbank wird die ehemalige Großmarkthalle (Martin Elsässer, 1928) umbauen und ein Hochhaus errichten. Die Menschen sind an einem schönen Sonntagnachmittag schon da. Vom den Schiffen aus ist einladend zu lesen: “Stay”.
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Anläßlich des Symposiums des AIK e.V. in Karlsruhe am 24.4.2009 wurden die diesjährien zwei Preise für Diplomarbeiten, dotiert mit je 250 Euro, vergeben. Günter Ladwig, seit einer Woche Diplom-Informatiker, erhielt einen Preis für seine Diplomarbeit “Structure-based partitioning, indexing and querying of RDF data”. Herzlichen Glückwunsch.
Der Verein für Angewandte Informatik Karlsruhe e.V. (AIK) ist ein Forum für einen lebendigen Gedankenaustausch zwischen Lehre, Forschung und Wirtschaft zu Themen der Informatik sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien in ihren Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Er soll als organisatorische Basis ein intensiveres Miteinander von Wirtschaft und Hochschulen fördern.
Der Verein wurde 1996 von Absolventen und Mitarbeitern des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Karlsruhe (TH) gegründet. Er ist dem Institut AIFB nach wie vor eng verbunden. Zur Zeit hat der AIK e.V. 158 Mitglieder, davon sind neun Firmenmitglieder. Diese stammen vornehmlich aus Karlsruhe und Umgebung. Die Mitgliedschaft ist jedoch ortsunabhängig.
In halbjährlich stattfindenden Symposien greift der AIK e.V. aktuelle Themen der Informatik auf.

Der Osterspaziergang führte durch den Buchenwald mit den frühlingshaften hellgrünen Blättern über den Taunuskamm mit Limes zum Herzberg mit dem neuen Turm. (50 Cent-Stücke nicht vergessen). Die Aussicht nach Bad Homburg und Frankfurt ist weitreichend - wenn es nicht diesig ist. Wie riesige Zähne sind rund um die Terrasse des Turms Steine spitz und aufrecht gemauert.

Allen Freunden und Bekannten wünschen wir Frohe Ostern.
Kommunikationsanbieter haben eine Eigenschaft gemeinsam: alle Angebote enthalten neben den großen, verlockenden Schlagzeilen eine ganze Reihe von Fußnoten. Und diese sind fast unlesbar klein und in hellgrau (wenig Kontrast) gedruckt. Hier und anderswo hilft eine Folienlupe: Eine geniale Erfindung des französischen Physikers Fresnel (1788-1827), die nach ihm benannte Fresnel-Linse, die er ursprünglich für Leuchttürme entwickelt hat. Statt mit einer dicken Linse brechen ringförmige Stufen mit verschiedenen Winkeln das Licht, die Linse bleibt dünn. Heutzutage kann dies mit dünnen Kunststofflinsen erreicht werden. Die Linsenfläche ist so groß, dass mehrere Zeilen gleichzeitig und in voller Breite erkennbar sind. Damit ist die Folienlupe angenehmer als eine Lupe, die nur einen kleinen, runden Ausschnitt zeigt. Der Vergrößerungsfaktor wird mit 2 angegeben. Die Folienlupe ist sehr leicht und handlich. Damit ist sie unterwegs keine Last.
Nicht nur für Senioren, auch für junge Bastler ist die Folienlupe empfehlenswert. Erhältlich ohne zusätzliche Versandkosten hier beim Verlag Helmut Ladwig
Der Gesetzestext ist klar und deutlich, dachte ich. Der Kindergeldanspruch für Kinder in Ausbildung verlängert sich um die Zeit des Zivildienstes (und auch Wehrdienstes) über die sonstigen altersmäßigen Begrenzungen hinaus. Trotzdem erhielten die Familienkassen Dienstanweisungen, etwaige Kinder-geldzahlungen in der Zeit des Zivildienstes am Ende der Anspruchszeit abzuziehen. Gerichtsentscheidungen haben dieser Praxis Einhalt geboten. Hier auf der Seite der Steuertipps ist dies ausführlich nachzulesen.
Das Kindergeld wird ja jetzt nur noch bis zum 25. Lebensjahr und nicht mehr bis zum 27. Lebensjahr gezahlt. Die Kindergeldverlängerung durch Zivil- oder Wehrdienst wird dadurch sicher häufiger in Anspruch genommen.
In Leipzig steht bereits der Rohbau der Universitätskirche St. Pauli am Augustusplatz. In DDR-Zeiten wurde sie gesprengt, jetzt erfolgt ein Neubau. Wir besuchten im Dezember 2008 auch die Fotografin Karin Wieckhorst , die so freundlich war, uns im Buddehaus einiger ihrer Arbeiten zu zeigen. Sie hatte 1968 verbotener Weise die Sprengung der Universitätskirche fotografiert (MDR-Interview mit Karin Wieckhorst, Video mit Karin Wieckhorst und u.a. dem Bild der Sprengung)
Heute gibt es einen Streit um die Nutzung des Bauwerks. Am Bauzaun ist dazu plakatiert. Mit blauem Filzstift hat jemand (ein Theologe oder nur ein friedliebender Mensch ?) die treffliche Frage hinzugefügt: Was will Gott?
Auch bei der heutigen Finanzkrise ist ein Rückblick auf die griechischen Sagengestalten lehrreich. König Midas ging an seiner Gier zugrunde: sein Wunsch wurde erfüllt, alles, was er berührte wurde zu Gold, auch Wasser und Nahrung. Der tatsächliche König Midas (um 750 vor Chr. ) war auch “kreativ” bei der Erfindung neuer Finanzprodukte, wie in einem Artikel der Frankfurter Rundschau von Prof. Hankel mit dem Titel: “König Midas - oder der als Geldfortschritt getarnte Kreditbetrug” lesen kann.
Die grundsätzlichen Ursachen der Finanzkrisen werden hier verständlich dargestellt. Ähnlich äußert sich der amerikanische Prof. Kenneth Rogoff in einem Spiegel-Interview vom 16.9.2008: “2006 machte der Finanzsektor in den USA ein Drittel der Unternehmensgewinne, dabei steht er für nur drei oder vier Prozent des Bruttosozialprodukts. Allein Goldman Sachs verteilte 25 Milliarden Dollar Profit unter seinen 4000 Beschäftigten. Tut mir leid, ich finde das unglaublich. Etwas musste passieren. Man kann nicht einfach mit dünner Luft Geld verdienen - von den enormen Risiken, die dort eingegangen wurden, ganz zu schweigen.”
Gier nach Geld ist jahrhundertelang bekannt und wird sich nicht ändern. Der Geldbrunnen in Aachen zeigt dies sehr trefflich. Als Gegengewicht helfen keine Regeln, sondern Taten. 1972 hat der konservative Ökonom Tobin eine Abgabe auf jede Devisentransaktion (international) in Höhe von ca. 0,5 Prozent vorgeschlagen. Die Einnahmen könnten aus heutige Sicht zu Absicherung bei Finanzkrisen dienen, damit nicht die Steuerzahler damit unzumutbar belastet werden. Eine Variante ist die Spahn-Steuer. Solche (automatisierten) Abgaben (Kontrolle der Notenbanken / Weltbank / Uno) wäre eine realistische Möglichkeit, damit Spekulanten zur Absicherung der Volkswirtschaften etwas beitragen.